Sinneswandel

Vor etwa zwei Monaten hatte ich das Vergnügen, spontan an einem Photoshoot meines Fotobuddys Marco Spalluto mit dem Model Amber’s Adventure teilzunehmen. Bevor wir nach etwa zweieinhalb Stunden dem Karlsruher Sommerwetter endlich ein Radler in der Kippe entgegen setzen konnten, gab es aber noch noch einiges zu tun.

Geplant waren überwiegend analoge Aufnahmen mit Agfa Portra 160. Die Nikon F5 hat zusammen mit dem AF Nikkor 50mm f1.4D  wie immer hervorragende Dienste geleistet, während mein chinesischer Blitz mit Roundflash die Abendsonne im Park am Alten Friedhof in Karlsruhe unterstützen konnte.

Findigen Lesern wird aufgefallen sein, dass oben nur digitale Bilder zu sehen waren. Tatsächlich habe ich die F5 seit dem Termin nicht mehr wirklich in die Hand genommen, obwohl sich die analogen Ergebnisse nicht zu verstecken brauchen:

Allerdings habe ich bei nach Nachbereitung zwei Dinge festgestellt:

  • Analoge Fotografie ist toll. Analog Fotografie hat einen unvergleichbaren Charakter. Aber analog zu fotografieren ist viel mehr Arbeit, als ich mir derzeit für mein Hobby nehmen kann und will.
  • Ich mag Schwarz-Weiß. Ob ich einfach zu blöd bin mit Farbe umzugehen? Kann sein. Das ändert nichts daran, dass mich s/w-Aufnahmen auch von anderen Fotografen in der Regel am ehesten ansprechen.

Die digitalen Aufnahmen entstanden wie üblich mit meiner Nikon D7000 und dem AF Nikkor 35mm f1.8G. Einige wenige Aufnahmen wurde mit dem 50’er gemacht.

Demnächst steht ein Fotoshoot mit einem neuen Body an: Der Nikon D750. Ich bin sehr gespannt, ob ich nun meine F5 und meine anderen analogen mehr daheim lassen werde, um mich wieder auf das digitale zu besinnen. Vielleicht bekomme ich ja auch wieder mehr Spaß an der Farbe?

Wer weiß….

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