Lomo Konstruktor

Vor einer ganzen Weile wurde mit der Lomo Konstruktor eine DIY-Kamera vorgestellt. Das heißt konkret, dass man für 35€ einen Bausatz erhält.

Revell-Bastler werden werden sich wohlfühlen, nur dass man ohne Kleber auskommt. Der Bausatz ist mit etwas Verstand in ca. 1 Stunde zusammengesetzt, wobei man neben dem Gehäuse auch das Objektiv und alle Bedienelemente montiert. Der komplette Spiegelkasten kommt zwar vormontiert (was eine Menge Arbeit erspart), ist aber ebenfalls dokumentiert und demontierbar.

Die Bedienung ist erwartungsgemäß recht einfach: Spule drehen, Spiegel runterklappen, Bild komponieren, Auslöser drücken. Dass die Spule aber nicht immer am richtigen Ort einrastet, der Sucher ganz klassisch von oben eingesehen und das Bild deshalb kopfüber gestaltet werden muss ist ok. Und dass einen niemand davor warnt oder daran hindert ein Bild mehrfach zu belichten, ist für den Preis ok. Schließlich geht es hier ja auch nicht um Hightech. Sondern um den Spaß an der Fotografie.

Außerdem: Geht es bei der Lomographie nicht auch darum, das beste aus einer klapprigen Kamera zu holen? Das kann man mit der Lomo Konstruktor bestimmt sehr gut üben! Und wer noch mehr vom DIY-Geist spüren will, der kann seine Filme auch gleich selbst mit Caffenol entwickeln.

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